8 Werke
In «Federleicht» verbindet Gaby R. Sameli echte Federn mit Acryl auf Leinwand, aus Freude an jeder ihr zugeflogenen Feder. Pinkrote und beerenrote Federformen begegnen Rosa und Gelb, Naturfedern schweben über Blaugrün und leuchtendem Grün. Blaue Bögen, blau-weisse Strahlen und hellblaue Bahnen umspielen dunkle und türkisfarbene Federn; zwei helle Federn stehen vor kräftigem Blau.
Feine Federäste treffen auf körnige Farbflächen und weiche Übergänge, wie ein Hauch auf einer Fensterscheibe. Diese Mischtechnik – die Verbindung verschiedener Materialien im Bild – lässt die Federn zwischen greifbarer Oberfläche und gemalter Bewegung schweben und vermittelt Freude und die Leichtigkeit des Seins.
Feder Rosa
Feder Gelb
Federn gross
Federn Grün
Federn Blau
Federn Blau-Weiss
Federn Hellblau
Federn Blau-WeissEin wiederkehrendes Motiv macht sichtbar, wie unterschiedliche Farben dessen Wirkung verändern. In der Serie «Federleicht» von Gaby R. Sameli lässt sich das an den Federformen beobachten: Pinkrot steht zwischen rosaweissen Farbwolken, während Beerenrot auf Gelb und Cremeweiss trifft. Die verwandten Formen verbinden die Bilder, doch ihre farbige Umgebung setzt jeweils andere Akzente. So wird die Serie zu einer Erkundung verschiedener Farbstimmungen.
Für eine gemeinsame Wand eignen sich Bilder, die ein Motiv oder eine Farbwelt teilen, sich aber in ihrer Komposition unterscheiden. Die Serie «Federleicht» von Gaby R. Sameli bietet dafür Naturfedern über Blaugrün und feine Federn zwischen hellgrüner Mitte und dunklen Rändern. Wiederkehrende Grüntöne können die Hängung verbinden. Wer einen Kauf erwägt, kann die Zusammenstellung mit der Künstlerin im Atelier in Bättwil in der Region Basel besprechen.
Der abstrakte Expressionismus betont den persönlichen Ausdruck durch Farbe, grosszügige Gesten und häufig sichtbare Malspuren. Eine formale Gemeinsamkeit zeigt die Serie «Federleicht» von Gaby R. Sameli mit ihren breiten blauen, weissen und pfirsichfarbenen Bahnen, die auf eine helle Mitte zulaufen. Anders als in rein gestischer Malerei treten hier erkennbare Naturformen hinzu: Dunkle Federn setzen gegen die Farbbewegung feine, greifbare Konturen. Das ist eine Gegenüberstellung, keine stilistische Zuordnung.
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